Honda CBR 600 RR / CBR 1000 RR: Supersportler mit ABS

Ich persönlich gehe ja davon aus, dass kaum jemand im Hobbybereich die maximal verfügbare Bremsleistung seines Motorrads auszunutzen vermag – kaum verwunderlich, ist diese doch je nach Untergrund, Reifen, Restschräglage und nicht zuletzt nach der gerade anliegenden dynamischen Achslastverteilung starken Schwankungen unterworfen.

Da verwundert es eigentlich, dass die Racerfraktion eher nach der Traktionskontrolle ruft als nach dem im Auto längst selbstverständlichen Antiblockiersystem/ABS. Nebenbei: Auch bei Strassenmotorrädern ist ABS ja längst keine Seltenheit mehr – der technischen Vorreiterrolle von BMW sei dank.

Zuletzt hat ja Honda endlich mal den Schritt gewagt und seine Supersportler CBR 600 RR und CBR 1000 RR (Fireblade) mit ABS ausgestattet.

Dazu habe ich einiges an YouTube Clips gefunden:

Erstmal Erklärung der Funktionsweise des Systems

Medium: www.youtube.com
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Und, ungleich spannender, einige Filme vom Test des ABS unter Rennstreckenbedingungen

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So richtig erschöpfend ist das allerdings alles noch nicht – man darf sich also die Neugierde auf den ersten eigenen Test bewahren. Ich werde mir in der kommenden Saison auf jeden Fall mal eine CBR mit ABS ausleihen und das mal probieren. Spannend ist ja dann wohl vor allem, ob man dem Steuergerät blind vertrauen kann und wider allen Erfahrungen “einfach voll reinlangen” kann. Nun gut, ich beschäftige mich ja sonst mit Software, da sollte ich das Vertrauen aufbringen 😉

1 Comment

  1. Was das alles nicht erklärt ist ob die Vorderradbremse genauso brake by wire ist wie die Hinterradbremse?! Das sie combined sind ist klar.

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