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Endlich Saisoneröffnung: Schrauben und buchen

Mai 2, 2010

Nur eine ganz kurze Notiz “für’s Protokoll”: Nachdem meine Yamaha R6 RJ11 ja noch Mucken machte (siehe Bericht zur Fehlersuche..) habe ich mich heute der “älteren Schwester” (Yamaha R6 RJ03) angenommen.

Stand:

  • Slick vorne (Dunlop KR106) noch klasse, Slick hinten (Metzler RaceTech Interact) sollte für den ersten Tag auf jeden Fall noch gut gehen
  • Springt mit externer Stromquelle klasse an und läuft gut
  • Moment – nur mit externer Stromquelle? OK, also Batterie defekt, Ersatz notwendig
  • Austausch des Frostschutzes durch destilliertes Wasser gescheitert, weil die Ablaßschraube gebrochen ist (Ausdrehen der kaputten Schraube war aber zum Glück erfolgreich) – neue Dichtung notwendig

Das ist ja überschaubar, mache ich kommende Woche fertig.

Und ich habe gerade endlich das erste Event gebucht: vom 21. bis einschl. 23.5.2010 geht es mit Speer nach Oschersleben – eine mir bisher nicht bekannte Strecke, man darf gespannt sein ;-)

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Hobbyracing, Oschersleben, RJ03, RJ11, Saison 2010, Speer, Yamaha R6
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Yamaha R6 2006/2007 (RJ11): Benzinpumpe läuft nicht – Fehlersuche

April 18, 2010

Grmpf, na das nenne ich mal einen schlechten Start in die neue Saison: Erst passt die Lederkombi nicht mehr und es gelingt nicht, nach 10x Anprobieren Ersatz gefunden zu haben. Dann ist das gelöst und es soll bei bester Wettervorhersage zum Nürburgring gehen (Renntraining mit Doc Scholl stand an) – und meine Yamaha R6 springt nicht an…

Leider war die erhoffte Ursache (Battterie leer) wohl nicht das Problem – mit Fremdspannung von einer externen Batterie änderte sich nämlich weiter nichts. Konkret: Alle Kontroll-LEDs gehen an, Drehzahlmesser-Test läuft etc. – aber die Benzinpumpe tut nichts (üblicherweise hört man ja beim Einschalten der Zündung das Summen / Surren der Kraftstoffpumpe).

War beim Sturz letztes Jahr doch auch etwas von der Elektronik kaputtgegangen?

Meine erste Idee war dann der Diagnosemodus des Steuergeräts (ECU) – diesen soll man wie folgt aktivieren:

Meine Yamaha scheint aber das Werkstatthandbuch nicht gelesen zu haben – der Diagnosemodus lässt sich leider nicht aktivieren.

Ich habe mir dann für heute eine To-Do-Liste zusammengestellt (einiges war logisch, einiges habe ich aus dem Werkstatthandbuch):

  • Sicherungen prüfen
  • Wegfahrsperre prüfen: Startversuch mit rotem Schlüssel testen (wobei mir später aufgefallen ist, dass die Wegfahrsperre sicher nicht nur die Benzinzufuhr, sondern auch den Anlasser deaktivieren wird – der Test war also halbwegs sinnlos)
  • Not-Aus-Schalter prüfen (hier gilt das gleiche: Konnte ohnehin ausgeschlossen werden, da der Anlasser in Stellung “on” ja Strom bekommt – betätigt man den Killschalter, geht auch der Anlasser nicht mehr)
  • Benzinleitung prüfen / Tankentlüftung checken (war nicht notwendig, da die Benzinpumpe selbst funktionierte)
  • Benzinpumpe prüfen
  • Relais für Benzinpumpe prüfen
  • Neigungssensor bzw. Neigungswinkelsensor
  • Steuergerät

Was braucht man dazu? Am besten:

  • Spannungsprüfer
  • Werkstatthandbuch

Ich will nicht das ganze Werkstatthandbuch hier zitieren (am Ende des Artikels gibt es einen Link zum Download), aber auf ein paar Dinge gehe ich zumindest kurz ein:

Sicherungen prüfen

Das ist sicher die einfachste Disziplin – die jeder hinbekommen sollte :-)

Wichtig zu wissen ist hier vielleicht, dass es bei der Yamaha R6 drei Sicherungskästen gibt: zwei unter der Sitzbank, einer vorne links unter der Seitenverkleidung (recht weit oben). Die genaue Position bitte der Betriebsanleitung, der Wartungsanleitung oder dem Reparaturhandbuch entnehmen.

Zentral waren bei meinem Problem (Benzinpumpe läuft nicht) natürlich die Sicherung für die Benzinpumpem Zündung etc. – es waren allerdings alle einwandfrei.

Wegfahrsperre prüfen

Wie oben schon beschrieben: Eigentlich war dies gar nicht notwendig, weil die Wegfahrsperre nicht nur die Benzinzufuhr, sondern u.a. auch den Anlasser deaktiviert. Wäre die Wegfahrsperre also aktiviert gewesen, so hätte sich also der Anlasser nicht gedreht. Nun gut, der Aufwand mal den roten Schlüssel zu testen ist ja nun nicht so gross…

Not-Aus-Schalter (“Killschalter”) prüfen

Hier gilt das Gleiche: Durch vorheriges Nachdenken wäre mir klar gewesen, dass ich den Schalter nicht hätte durchmessen müssen: In Stellung “ON” erhält der Anlasser Strom – betätigt man den Killschalter, geht auch der Anlasser nicht mehr.

Benzinpumpe prüfen

Der Test ist recht simpel und schnell gemacht:

  • Tank demontieren (wenn man nicht allzu ungeschickt ist, muss der Tank nicht k0mplett abgenommen werden – ca. 90° anheben und dann fixieren reicht)
  • den grünen Stecker (Stromversorgung der Benzinpumpe, kommt vom Kabelbaum) vom Tank abnehmen
  • die Benzinleitung lösen (am Tank dran lassen, an der Motorseite lösen)
  • den Benzinschlauch in einen geeigneten Behälter führen (Reserverkanister)
  • die Kontakte der Benzinpumpe an die Batterie (oder eine andere 12V-Quelle) anschließen (siehe Skizze)
  • wenn’s summt und Sprit läuft ist alles gut :-)

Benzinleitung prüfen/entlüften

Dies war nicht notwendig, da (s.o.) die Benzinpumpe ja funktioniert und Benzin fördert.

Relais für Benzinpumpe prüfen

Das ist ein wenig fummelig – man braucht auf jeden Fall vier Hände oder passend kleine Kabelschuhe…

  • An Kontakt 1 (siehe Skizze rechts) den Pluspol der Batterie oder einer anderen 12V-Quelle anlegen (am besten mit einem Kabelschuh, damit man die Hände frei hat)
  • Entsprechend an Kontakt 2 Minus bzw. Masse anschließen (dito: am besten mit einem Kabelschuh oder einer Krokodilklemme)
  • Kontakte 3 und 4 an das Multimeter anschließen und durchmessen
  • wenn ein Leitungsdurchgang gemessen wird, sollte alles gut sein

Neigungssensor bzw. Neigungswinkelsensor

Recht simple Sache, wenn man weiß wie der Sturzsensor funktioniert:

  • Bei weniger als 65° Neigung (also im normalen Fahrbetrieb) gibt der Sensor 0,4 bis 1,4 Volt ab.
  • Steigt der Winkel auf mehr als 65° (Sturz!), liegt eine Spannung von 3,7 bis 4,4 Volt an.

Also:

  • Sensor demontieren (nur die 2 Inbusschrauben lösen)
  • Multimeter anschließen (mit den Kontakten kommt man mit ein wenig Geschick an der Isolierung vorbei, ohne sie zu beschädigen – siehe Photo)
  • Sensor gerade halten – Spannung prüfen
  • Sensor schräg halten – Spannung prüfen
  • Wenn die o.g. Werte angezeigt werden, funktioniert der Neigungssensor einwandfrei.

So sieht der Sensor aus:




Zwischenstand

Viel Arbeit, viel gelernt heute – aber leider startet meine Yamaha R6 noch immer nicht :-(

Die Kabel zur ECU (Steuergerät) sehen soweit gut aus, ich werde nun mal eine andere ECU testen – bzw. diese Woche einfach mal jemanden dran lassen, der wirklich Ahnung hat :-)


Quelle für die Grafiken: Yamaha Motors / Screenshots aus dem Werkstatthandbuch

Wer noch kein Wartungshandbuch vorliegen hat, kann dieses beim Yamaha Händler kaufen oder digital von r6club.de bekommen.

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Benzinpumpe, Fehlersuche, Neigungssensor, Reparatur, Unfall, Yamaha R6
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Gerüchte: Baut Yamaha eine Moto2 Maschine? –> bitte, bitte, macht das! ;-)

März 21, 2010

Bisher sind es nur Gerüchte, wobei man bei dieser Nachricht natürlich hofft, dass es sich bewahrheiten wird ;-)

asphaltandrubber.com dazu:

Named the YZR 600 M2, the bikes would be sold in Yamaha’s traditional red and white production livery, much as the old TZ bikes were back in the 1980s. This breaks from the current model where bikes are leased to teams in the MotoGP series.

While this news seems far-fetched, should Yamaha be genuinely interested in producing equipment for the Moto2 class, it would mark a turning point for the series, which so far has only garnered attention from chassis specialists such as Moriwaki, Suter and BQR. These current entries almost exclusively involve building prototype chassis around production engines, typically a Honda CBR600RR powerplant. Interestingly enough however, Honda has not expressed any interest in the new class, and there have even been some statements which would seem to imply that the Japanese giant will not build a bike for the new class.

Gefunden bei: asphaltandrubber.com, Quelle: motomatters.com und motoblog.it.

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Renntraining am Nürburgring (GP-Strecke) mit Dunn Racing

Mai 6, 2009

Vom 3.5. bis 4.5.2009 war ich zum Renntraining mit Dunn Racing am Nürburgring. Für eine wirklich detaillierte Berichterstattung fehlt gerade leider die Zeit. Dennoch in aller Kürze ein paar Zeilen “für das Protokoll” :-)

Das Wetter hielt sich besser als angesagt, daher anfangs viel Fahrspass:

Renntraining Nürburgring Yamaha R6, Bild 001

Renntraining Nürburgring Yamaha R6, Bild 002

Leider war wohl entweder die Schräglage in der Mercedes-Arena zu gross – oder die Strecke abseits der Ideallienie schlichtweg etwas zu schmutzig. In jedem Falle wurde der Versuch, einen anderen Fahrer außen zu überholen, recht rüde vom gleichzeitigen Wegrutschen beider Räder unterbrochen :-(

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Ledenon mit Art Motor, 7.-9. April 2009

April 12, 2009

Wie bereits hier im Blog angekündigt fand vom 7. bis 9. April endlich die Saisoneröffnung statt (auf der Rennstrecke von Ledenon / Südfrankreich). Die Anreise gestaltete sich ähnlich wie bei den meisten Events: Viel Vorbereitungszeit inkl. Beladen des Autos, sehr viel Reisezeit und viele, viele Kilometer ;-)

Die Anreise war allerdings diesmal recht entspannt, da wir mit mehreren Fahrzeugen in Kolonne gefahren sind. Unter anderem dabei waren Daniel, Jochen, Harry, André R., Jörg, Pascal und Heinz und einige weitere, sodass wir uns dann vor Ort auf mehrere Boxen verteilen mussten.


Französische Streckenarchitekten haben Humor

Die Strecke in Ledenon war mir bisher noch nicht bekannt – umso größer fiel die Überraschung vor Ort aus. Als kleiner Vorgeschmack sei nur die Einleitung der Start-Ziel Geraden durch ein steiles Bergaufstück genannt – was augenscheinlich dem einen oder anderen Teilnehmer große Freude bereitete ;-)

Ledenon Wheelie

Das Streckenlayout sieht auf der Karte erstmal nicht so ungewöhnlich aus:

streckenkarte


Schaut man sich die Rennstrecke jedoch vor Ort mit eigenen Augen an, so entstehen unwillkürlich Zweifel – am eigenen Mut, vor allem aber an der Zurechnungsfähigkeit des Streckenarchitekten ;-)

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Art Motor, Circuit de Ledeon, Hobbyracing, Ledenon, Onboard, Onboardlap, Onboardvideo, Rennen, Renntraining, video, Yamaha R6
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Saisonstart approaching

Februar 28, 2009

So langsam rückt der Saisonstart näher – sehr erfreulich ;-)

Vom 7. bis 9.4.2009 geht es nach Ledenon mit Art Motor – und das scheint eine sehr reizvolle, technisch anspruchsvolle Rennstrecke zu sein. Eine Berg- und Talbahn in schöner Umgebung, die nur weniger als eine Stunde vom Meer entfernt liegt (hier klicken für mehr Infos zur Rennstrecke Ledenon).

Gestern war ich daher mit beiden Yamaha R6 bei Kabro, wo eine kleine Durchsicht zum Saisonstart gemacht wurde. Glücklicherweise haben sich an keinem der beiden Motorräder nennenswerte Mängel offenbart. Klar, ein paar kleine Verbesserungen, Reparaturen und insbesondere Wartungsarbeiten finden sich ja immer, nun sind die Maschinen aber nach einem sehr netten Tag in der Halle (vielen Dank!) technisch einsatzbereit. Nächste Woche noch die Verkleidungen wieder montieren und eine neue Unterkonstruktion für die Sitzbank des 2001er Modells basteln und ich sollte startbereit sein.

Bericht für das Event in Ledeon folgt dann um den 10.4…..

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Kabro, R6, Werkstatt, Yamaha, Yamaha R6
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