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Renntraining & Rennen im Doppelpack / Teil 1: Pannoniaring mit Valentinos

August 29, 2008

Ergänzend zum ersten Kurzbericht folgt hier die “abschließende Fassung der Dokumentation”:

Insgesamt waren wir eine Woche unterwegs, vom 21.08.2008 bis zum 28.08.2008. Nachdem ich mich am Mittwoch nicht so recht von der Arbeit trennen konnte, habe ich gegen 17.00 meine Yamaha R6 bei Kabro abgeholt, wo sie noch ein neues Kettenkit bekommen hatte. Dann Daniels neue Suzuki GSX-R 600 (Modell K6) bei ihm abgeholt und zur Halle, wo das stundenlange Einpackritual begann. Wir waren gegen Mitternacht fertig, haben das fertige Gespann aus Vito plus Anhänger dann in der Tiefgarage zwischengeparkt und sind am nächsten Morgen los. Nach gut 11 Stunden Fahrt dann Ankunft am Pannoniaring, wo Stefan von www.sportbilder-event.de schon auf uns wartete. Dort angekommen, passierte natürlich nicht mehr viel: Auspacken, Feierabendbier trinken, schlafen.

Das Einschlafen passierte natürlich in heller Vorfreude auf die kommenden 6 Tage an der Rennstrecke :-)

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Vorschau: Renntraining & Rennen am Pannoniaring mit Pro Speed v. 23. – 29. Juni 2008

Juni 18, 2008

Die kommende Woche erzeugt so viel Vorfreude, da muss ich schonmal “vorab bloggen” :-)

Wir fahren am Samstag zum Pannoniaring in Ungarn und nehmen dort erst vom 23.-26. Juni an einem Renntraining und dann vom 27.-29. innerhalb der 3 Tage an diversen Rennen teil. Veranstalter für die ganze Woche ist Pro Speed.

Nehme noch 2 angefahrene Sätze Bridgestone Battlax Slicks mit, alles weitere an “schwarzem Gold” ist bereits beim Reifendienst vorbestellt – inklusive einem Satz Regenreifen, die ich endlich mal probieren muss. Ohne ein besonders begnadeter Fahrer zu sein, habe ich ja 2x einen Pokalplatz im Regen erreicht – mit Slicks (!). Naja, wie gesagt, liegt sicher nicht an überirdischer Begabung, sondern eher an maßloser und von Stürzen gefolgter Überschätzung der Gegner (bzw. an der Menge der bei Regen angetretenen Fahrer..). Wie auch immer: Wenn man mit Slicks ohne Sturz durchs Rennen kommen kann, was geht dann erst mit Regenreifen? Ich werde berichten, wenn das Wetter ausreichend schlecht werden sollte. Aktuell ist aber eher Sonnenschein geplant & angesagt für die Woche.

Wahrscheinlich wird das eh die genialste Woche meiner bisherigen “Racerkarriere”: Eine ganze Woche am Stück, endlich mal halbwegs gut und in Ruhe vorbereitet und sogar mit 2 Bikes: Für meine alte 2001er R6 hätte ich keinen nennenswerten Betrag mehr bekommen, zumindest nichts, was dem Zustand und dem hineingesteckten Geld f. Getrieberaparatur, Fahrwerksumbau etc. entsprochen hätte. Daher bleibt sie als Ersatz- bzw. Regenmotorrad im Einsatz und kommt mit zum Pannoniaring. (kleiner Wermutstropfen dabei: Mein Strassenmotorrad musste weichen…)

Man sagt nicht ohne Grund:

“Mangelndes fahrerisches Können muss durch bedingungslosen Einsatz von Material wettgemacht werden.”

Ach ja, so schaut es dort aus (Aufnahmen sind nicht von mir, Qualität ist nicht besonders – und keine Ahnung, wie schnell die Runde so ist, aber für einen Eindruck von einer der schönsten Rennstrecken der Welt sollte es reichen…):

Morgen sollte dann noch meine neue Fingercam vom Pacelog ankommen, nach dem Event gibt es also hier ein paar aktuelle Onboard Laps / Aufnahmen…

Rock ‘n Roll – am Samstag geht es endlich los :-)

Ergänzung: Der erste Teilbericht ist online!

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Pannoniaring, Rennen, Renntraining, Yamaha R6
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Renntraining mit Ducati (“Ducati 4 U”)

Juni 1, 2008

Dass Ducati Renntrainings anbietet, war mir bisher nicht bekannt – aber das Angebot hört sich durchaus ganz spannend an:

Ducati Deutschland veranstaltet einige Renntrainings auf Rennstrecken in Deutschland, im einzelnen zu folgenden Terminen:

04. + 05. Juni Eurospeedway Lausitz
25. Juni Motorsportarena Oschersleben
02. Juli Nürburgring GP-Strecke
30. + 31. Juli Motorsportarena Oschersleben
03. + 04. September Motorsportarena Oschersleben

Das an sich ist vielleicht noch nicht ganz so aufregend – interessant ist aber die Möglichkeit, dort auch mal eine Ducati auf der Rennstrecke bzw. beim Renntraining Probe fahren zu können. Denn dies würde “der freundliche Ducati Händler um die Ecke” sicher nicht so gerne sehen :-)

Mehr Infos finden sich auf der Website von Ducati – oder hier in der Original-Pressemitteilung.

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Nürburgring, 27.05.08: Renntraining bzw. Prüf- und Einstellfahrt mit MSC Porz

Mai 27, 2008

Heute fanden wieder (wie am 21.04. siehe diesen Bericht) die vom Kölner MSC Porz veranstalteten sog. “Prüf- und Einstellfahrten” auf der GP-Strecke des Nürburgrings (Kurzanbindung) statt. Wo da jetzt genau der Unterschied zu einer als “Renntraining” betitelten Veranstaltung sein soll ist mir weiterhin ein Rätsel – muss eine Feinheit in den Bedingungen des Haftpflichtversicherers sein…

Aufgrund der Nähe zum Nürburgring (sind von Köln aus ca. 70 km) bin ich mit Daniel (für Mitglieder aus dem Racing4Fun-Forum: “Daniel84″) wie auch beim letzten Mal zu nachtschlafender Zeit los (4.30 Aufstehen ist echt nichts für IT- bzw. Agenturleute…).

Das Auto hatten wir am Vortag bereits gepackt und mitsamt Hänger in der Tiefgarage abgestellt, losfahren war also stressfrei. Die Anreise war logischerweise unspektakulär – losfahren, gute Stunde fahren, ankommen.

Vor Ort die Anmeldung erledigt, dann noch zum Reifendienst, der leider keine Bridgestone “Battlax” Slicks, sondern nur die profilierte “BT 002″ Profilreifenvariante vor Ort hatte. Daniels Suzuki GSX-R 1000 brauchte dringend noch neue Bremsbeläge, sodass wir mit Reifen umschrauben und Bremse nutzbar machen erstmal beschäftigt waren. Zu allem Überfluss stellte sich an o.g. Bremse noch ein kleines Problem heraus, was wir aber mit etwas Draht lösen konnten (just kidding :-) ). Ich erspare Euch die Details, war aber schon etwas Fummelei, am Ende waren aber beide Bikes prima einsatzbereit.

Bis jetzt war das Wetter noch etwas durchwachsen – wolkig und dunkle Wolken, die unangenehmen Regen ankündigten. Fast pünktlich zum Abschluss unseres kurzen Schraubereinsatzes hatte der Wettergott dann aber ein Einsehen und schenkte uns eine schnell abtrocknende Strecke, sodass wir beim ersten Kontakt mit dem geheiligten Asphalt gleich vernünftig fahren konnten.

Ab dann war auch alles gut: Daniel hatte keinen Stress mehr mit der Bremse bzw. einem wandernden Druckpunkt, ich kam gut mit meinem neuen Bike zurecht (ich habe ja vor 2 Wochen eine Yamaha R6 aus dem 2007er Yamaha Cup gekauft, siehe auch dieser Artikel). Gut zurecht kommen ist aber vielleicht etwas zu bescheiden: Ich fühlte mich ab der ersten Runde total wohl: Sitzposition stimmt, Fahrwerkeinstellung des Vorbesitzers passt auch, Leistung ist im Vergleich zu meiner alten 2001er R6 reichlich vorhanden, Drehfreude mehr als Man(n) sich wünschen kann – und der Sound erstmal….hmmmm…. :-)

Ganz besonders cool war es, das erste Mal mit Anti Hopping Kupplung zu fahren – wobei das gleich die Frage aufwarf, wie ich jemals ohne sowas leben konnte.

Wir hatten zwar insgesamt nur noch 3 Turns (von 5, das Event ging ja nur von 8 bis 13 Uhr), diese machten mir aber Spass wie eine ganze Rennwoche. Ist halt schon etwas besonderes, das erste Roll-Out mit der neuen Maschine zu machen.

Daniels GSXR hat sich leider im letzten Turn entschieden, keine Lust mehr zu haben und hat dann spontan den Dienst eingestellt, d.h. Motor aus, Elektrik aus, alles aus – und zwar mitten in einer Kurve. Glücklicherweise ging auch dies ohne eine gefährliche Situation aus, sodass der Tag insgesamt sehr sehr rund war.

Zum Schluss gab es dann noch etwas zu unserer ganz privaten Unterhaltung: Der Veranstalter hatte entweder die “Lumpensammler”-Fahrzeuge schon nach Hause geschickt oder hatte schlichweg keine vor Ort (was wiederum extrem krass wäre). Wie auch immer: Daniel war ja leider mit seinem Bike stehen geblieben und wir mussten es dann selber von der Strecke einsammeln. Wobei, “wir durften” oder “uns wurde die Freude gemacht” passender gewesen wäre. Wir sind dann mit dem Mercedes Vito Transporter über die GP-Strecke, was mal eine ganz andere Sicht der Dinge ermöglichte: Sanftes gleiten, frühe Bremspunkte, kein Stress & Automatikgetriebe :-)

Siehe auch folgendes Video:

Medium: de.youtube.com
Link: de.youtube.com

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Nürburgring, 21.04.08: Renntraining bzw. Prüf- und Einstellfahrt mit MSC Porz

April 22, 2008

Nachdem ich das ganze Wochenende durchgearbeitet habe, um mir den Montag irgendwie für die Prüf- und Einstellfahrten am Nürburgring freizuschaufeln, riss mich dann am Montag um 4.30 Uhr der Wecker aus den Träumen. Immer wieder erstaunlich, wie schnell man bei einem anstehenden Rennstreckentermin wach wird :-)

Also zum Auto, kurz Tanken und dann ab in Richtung Eifel. Als ich gegen 7.30 am Nürburgring im Fahrerlager ankam, war es schon recht gut gefüllt. Also erstmal die Anmeldung klarmachen, um auf jeden Fall noch einen Startplatz zu bekommen. Dann einen netten Platz suchen – habe SP12-Harry und JR6 aus dem racing4fun-Forum getroffen und mein Bike in direkter Nachbarschaft positioniert (keine Angst, auf dem Bild sind die Herren nicht zu sehen, ich habe in die Gegenrichtung photographiert…).

Bei den ersten 2-3 Turns war es “eifelüblich” noch etwas frisch, aber aushaltbar. Mit zunehmender Dauer wurde die Temperatur in jeder Hinsicht besser: Fahrer fror nicht mehr, Reifen blieben auf Temperatur und ich wurde nach der Winterpause (und nur 2 Tagen auf der Rennstrecke in 2007) auch so langsam warm mit meiner Yamaha R6.

Dies galt anscheinend nicht ganz für alle – wie so oft gab es mal wieder einige Damen oder Herren, die sich etwas überschätzt (oder den Nürburgring bzw. das Bike unterschätzt) haben – im ersten Turn habe ich allein 4 gezählt, kann mich aber täuschen. Zum Glück habe ich nur einmal den Krankenwagen und in der Folge eine etwas längere Pause gesehen. Es ging dann aber “ohne großes Tatütata” los, sodass ich für den Fahrer hoffe, dass es den Umständen entsprechend glimpflich ausgegangen ist.

Bei “echten” Renntrainings, d.h. Terminen mit Jura, Bike Promotion etc. sortiere ich mich in der Regel in die mittlere von meist 3 Gruppen und bin da gut aufgehoben: Einige schnellere, einige langsamere und einige Fahrer auf meinem Niveau. Da kann man prima das routinierte Überholen üben und viel Spass an Zweikämpfen geniessen – und sich auch einfach mal von etwas schnelleren Leuten “ziehen” lassen.

Bei dem gestrigen Termin am Nürburgring war es recht überraschend, an wie vielen Leuten ich recht locker vorbeziehen konnte – innen wie aussen :-)

Wer mich kennt weiss, dass das nicht an meinem ganz besonderem Fahrkönnen liegt (das habe ich nämlich gar nicht), sondern wohl eher daran, dass bei den MSC Porz Terminen recht viele Fahrer sind, die “mal Schnuppern wollen”. Oder die schlichtweg schlau genug sind, nicht um den letzten Milimeter zu kämpfen.

Nachdem ich früher immer die Pirelli Dragon Slicks oder die fast baugleichen Metzler Racetech Slicks gefahren war, hatte ich am Nürburgring ersmals die Bridgestone Battlax Slicks drauf (Medium Mischung), die meines Erachtens sehr gut funktionierten. Egal was ich tat, nichts rutschte, nichts wackelte, nichts wirkte unkontrollierbar. Gut, eigentlich heisst es ja “Wenn Du glaubst, alles unter Kontrolle zu haben, bist Du zu langsam!” – aber beim ersten Warm Up der Saison habe ich lieber die Kontrolle über alles behalten…

Die 5 Turns sah man den Reifen natürlich nicht nennenswert an, aber das Abriebbild sah schon sehr o.k. aus. Näheres kann ich dann Ende Juni berichten, wenn ich von einer Woche am Pannoniaring in Ungarn zurückkehre.

Fazit: So – genau so – muss man die Arbeitswoche beginnen lassen!

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Meine Yamaha R6 – (ganz) kleine Saisonvorbereitung

März 27, 2008

Aktuell darf man hier in Köln eher Schneefall als nettes Motorradwetter erleben – aber Ostern ist eine prima Gelegenheit, um sich um die Saisonvorbereitung zu kümmern.

r6-side.jpg

In den letzten Jahren hatte ich das mit schöner Regelmäßigkeit verschlafen, umso cooler ist es, jetzt schon das abfahrbereite Bike in der Halle stehen zu haben.

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