Video: MotoGP (Casey Stoner) in Superzeitlupe (1000 Frames/sek.)
Juli 12, 2011
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In der Monster Hospitality hat Valentino Rossi in Le Mans ein Interview gegeben und dabei u.a darüber gesprochen, was von Ducati erwartet bzw. benötigt wird. Trotz der starken Medienpräsenz “des Doctors” sind ja Interviews in englischer Sprache recht selten, daher:
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Warum nur ist es so, dass man die Entscheidungen von Funktionären & Dachverbänden so oft nicht nachvollziehen kann? Und vor allem: Warum fällt niemandem aus dem Kreise der Handelnden auf, dass ihr Handeln bisweilen ans Absurde grenzt?
Nach dem Unfall in Jerez, bei dem Valentino Rossi leider Casey Stoner zu Sturz gebracht hatte, gab es ja Beschwerden über das Verhalten der Streckenposten.
Wer das Rennen gesehen hat, wird den Ärger des Australiers nachvollziehen können: Nach dem Crash kümmern sich diverse Streckenposten intensiv um den “Doctor” – und erst nachdem dieser wieder losfahren kann wird versucht, Stoner zu helfen.
Bin aktuell beruflich und privat zu eingespannt, um in angemessenem Umfang über die kompletten IRTA Tests in Malaysia zu berichten. Ich beschränke mich daher auf das, was vermutlich die Meisten (und mich) am meisten interessiert: Wie läuft es bei Ducati, wie kommt “Il Dottore” Valentino Rossi mit der Desmosedici GP11 zurecht?
Spannend dürfte das nicht nur für die vielen Rossi-Fans sein, ist doch der Wechsel des Rekordweltmeisters zu Ducati das am wenigsten Vorhersagbare in der MotoGP Saison 2011. Bisher hatten sich ja alle Fahrer – ausgenommen Casey Stoner – an der Ducati mehr oder weniger die Zähne ausgebissen. Am härtesten traf es Marco Melandri, der kilometerweise hinter den Erwartungen zurück geblieben war. Aber auch ein Nicky Hayden konnte ausser einigen Achtungserfolgen nicht an seine früheren Leistungen anknüpfen.
(Als Quelle stütze ich mich vor allem auf die offiziellen Pressemitteilungen von Ducati Corse, ich erlaube mir daher, die Zitate auch im englischen O-Ton zu übernehmen.)
An allen 3 Testtagen blieb das Wetter trocken, sodass man sinnvoll an Setups testen und die Ergebnisse auch vergleichen konnte. Bei Valentino Rossi schaut man parallel zur Umgewöhnung auf die Ducati auch mit Spannung auf den Heilungsverlauf seiner kürzlich erst operierten Schulter. Beides ist nicht abgeschlossen, aber beides scheint auf einem ganz guten Weg zu sein. Für einen der vorderen Plätze hat es am Ende nicht gereicht, aber mit einer 2:01.842 nach 52 gefahrenen Runden und einem Platz 10 kann man in Anbetracht der Umstände wohl ganz zufrieden sein.
Im O-Ton klingt das beim MotoGP Rekordweltmeister dann so:
Rarely have I been this happy with a twelfth place, because after the test at Misano, we were pretty pessimistic considering how bad I felt there. It went better here though, especially in the morning, and we were able to do 20, 25 laps at a decent speed. Although we still have a lot of work to do, but we did a lot today: we worked on the riding position, and we’re starting to understand, among the many details that we can adjust on this bike, what the best solutions are. The Ducati’s DNA doesn’t need to be changed; we have to take advantage of the positive aspects and improve the others. Unfortunately, it became more difficult when I lost a lot of strength in the afternoon, but in the end I was able to do about fifteen more laps. Let’s say that at the moment, I have quite a bit of pain and not much strength, whereas the opposite would be preferable! The hardest parts are the straights and on hard braking into right corners, like Turn 1 and Turn 4; there alone I lose about a second, whereas the rest of the lap is okay, because compared to Valencia, I’m able to ride much better. It will be important to be able to rest well tonight in order to regain some mobility so that I can do 30 or 40 laps tomorrow. I’ll have a relaxing massage and put ice on it.
Wie in meinem anderen Bericht geschrieben drehte sich bei der diesjährigen Intermot in Köln alles um die elektrifizierte zweirädrige Fortbewegung: E-Scooter, E-Bikes & Co. standen im Fokus der Messe. So sollte es auch sein – eine Fachmesse muss vor allem die Zukunftsthemen in den Mittelpunkt stellen, muss sich als Vorreiter verstehen.
Das ist ja alles schön und gut, aber Faszination versprühen die meisten batteriebetriebenen Zweiräder leider nicht. Kein Gänsehaut erzeugender Sound, kein Geruch nach Öl und Benzin (oder besser noch: nach verbranntem 2-Takt-Öl!)
Also zurück zum Thema dieses Blogs: Racing, Rennmotorräder, Rennsport…
…in dieser Sache gab es für mich auf der Messe keine spektakulären Neuigkeiten – PS macht wieder Show-Boxenstops, Bike-Promotion ist ebenso vor Ort wie die großen Reifenhersteller, BMW hat mal wieder den beindruckendsten Auftritt, die Japaner (Yamaha, Honda, Suzuki) stehen dem in nichts nach etc. – aber in Mitten der ganzen straßenzulassungsfähigen Langeweile gab es schon einige Schmuckstücke, die ich den werten Lesern des Blogs nicht vorenthalten will:
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