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MotoGP Misano: Valentino Rossi siegt erstmals in San Marino; Casey Stoner wieder “Rolling Stoner”

September 1, 2008

Wirklich spannend war das Rennen – zumindest der Kampf um den Sieg – eigentlich zu keiner Zeit. Stoner ist in übicher Manier gleich vom Start an dem Feld davongeeilt und hatte schnell gut 3 sek. Vorsprung herausgefahren. Rossi war von Startplatz 2 auf 3 zurückgefallen, machte sich aber schnell an die Verfolgung des Ducati Marlboro Piloten und konnte rasch den auf 2 liegenden Dani Pedrosa hinter sich lassen.

Als der Rekordweltmeister Rossi dann den Versuch unternahm, die Lücke zwischen ihm und Casey Stoner zu schließen, mussten alle Ducatisti weltweilt dann ganz tief durchatmen: Rolling Stoner war wieder da, Casey Stoner war gestürzt – damit erbte Rossi kampflos Platz 1, damit könnte sich Stoner bereits aus dem Titelkampf verabschiedet haben.

Während Stoner von Reifenproblemen sprach, brachte Valentino Rossi das ganze auf eine etwas bodenständigere Erklärung: Stoner habe schlichtweg zu viel gewollt, sei zu sehr ans Limit bzw. darüber gegangen, um ihn (Rossi) abzuhängen – wenngeich sich der Italiener keineswegs sicher war, Stoner noch einholen zu können, war dieser doch in allen Qualifyings, Trainings und nicht zuletzt im Rennen schlichtweg schneller.

Rossis Sicht der Dinge im O-Ton, erst aus einem Interview mit Italia1 Television:

“He was pushing, and at that point he’d always take a very tight line, also in practice.”

Und aus der Pressekonferenz nach dem Rennen:

“For sure he braked a bit too hard and he lost the front. He slid while he was pushing hard and I was going more or less like him, so he was trying to increase the lead.

However, as we’ve shown many times, if we are in good shape especially in race trim we aren’t much slower than him. Except for two or three times, I finished in front of him more often than he has.

So maybe he tried to push a bit harder and he lost the front. Today the surface was a bit more slippery. On that corner I too had some warnings.

Casey pushed a lot, but he couldn’t go far away from me. Some laps I gained, some laps I lost. It was a long race and I don’t know if it was possible to catch him. But anyway I was happy because my settings were okay and when I saw him slide away, I thought for the championship it was very positive for us.”

Was war sonst noch bemerkenswert?

  • Jorge Lorenzo schafft auf Michelin einen sehr guten zweiten Platz
  • Toni Elias darf such mit dem dritten Platz erneut über ein Podium freuen
  • Dani Pedrosa wechselt mit sofortiger Wirkung auf Bridgestone Reifen – und kam nach einem guten Start nur als Vierter ins Ziel
  • Chris Vermeulen konnte sich in einem sehr starken Rennen von Platz 13 bis auf 5 vorarbeiten
  • Platz 6: James Toseland
  • Platz 7: Loris Capirossi
  • Platz 8: Andrea Dovizioso
  • Platz 9: Marco Melandri
  • Platz 10: Colin Edwards
  • Platz 11: Sylvain Guintoli
  • Shinyia Nakano kann die ihm zur Verfügung gestellte Bridgestone-bereifte Werkshonda nur für Platz 12 nutzen
  • Platz 13: Anthony West, dessen Schicksal bei Kawasaki wohl besiegelt zu sein scheint
  • Platz 14: John Hopkins, der mal schnell seine Eheprobleme lösen und wieder Gas geben soll :-)
  • Nicky Hayden musste dank seiner beim Supermoto erworbenen Verletzung aussetzen.
  • Randy de Puinet fuhr stark, extrem stark. Fast eine Runde. Und machte dann seinem Ruf als Crashpilot alle Ehre und warf seine sehr gute Platzierung weg.
  • Auch Alex de Angelis gesellt sich zu denen, die es nicht ins Ziel schafften

Schade für die Spannung in der WM war natürlich insbesondere der Sturz von Casey Stoner – aber wie heisst es doch geich?

“To finish first, you first have to finish…”

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Rennen der MotoGP in Brünn/Brno

August 17, 2008

Nachdem sich Casey Stoner und Valentino Rossi schon kurz nach dem Start absetzen konnten und dann schnell 15 sek. Vorsprung vor der Verfolgergruppe hatten, war die Spannung beim Kampf zwischen Stoner und Rossi leider schnell vorbei: Stoner rutschte der Hinterreifen weg, er landete im Kiesbett und konnte das Rennen nicht fortsetzen. Rossi baute den Abstand zum jeweils zweitplatzierten dann weiter aus und fuhr ein einsames Rennen, dass er mit einem langen Wheelie und dem Sieg abschließen konnte.

Dahinter gab es hingegen spannende Zweikämpfe – und einige überraschende Ergebnisse. Während die Michelin Fahrer (z.B. Dani Pedrosa, Jorge Lorenzo , Colin Edwards, James Toseland) entweder auf Grund von Verletzungen oder schlichtweg des Reifendefizits wegen nur im hinteren Drittel blieben, schafften längst abgeschriebene Fahrer überraschendes.

Das Rennergebnis mit Kommentaren:

  • Valentino Rossi siegt, sammelt 25 Punkte – und da sein Verfolger Casey Stoner sturzbedingt leer ausgeht, hat der 7-fache Weltmeister nun ein bequemes Polster von 50 Punkten Vorsprung in der WM-Wertung
  • Toni Elias schafft mit Platz 2 endlich mal wieder ein Podium
  • Loris Capirossi zeigt mit Platz 3, dass er nicht zum alten Eisen gehört
  • Shinya Nakano kann mit seiner “fast-Werks”-Honda auf Platz 4 fahren
  • Anthony West antwortet auf Vorwürfe und Kündigungsgerüchte wegen schlechter Leistungen mit Platz 5, augenscheinlich haben die neuen Teile bei Kawasaki gut funktioniert
  • Chris Vermeulen hat zum Rennende einige Plätze verloren, kann mit Platz 6 aber insgesamt zufrieden sein
  • Marco Melandri liegt mit Platz 7 zur Abwechslung mal im Mittelfeld, bleibt aber wohl ein Wechselkandidat, da er mit der Ducati sein Fahrtalent nicht umsetzen kann – fraglich bleibt, wohin der Wechsel gehen könnte, sind doch die meisten Teams bestens ausgestattet. Hinzu kommen die Auf- oder Umsteiger aus anderen Klassen… Hat Melandri überhaupt eine Zukunft in der Königsklasse?
  • Alex de Angelis folgt auf Platz 8
  • Platz 9 übernimmt Andrea Dovizioso
  • Verletzungsbedingt nur auf Platz 10 dann Jorge Lorenzo
  • Auf Platz 11 John Hopkins
  • Auf Platz 12 mit Silvan Guintoli der letzte Fahrer, der “noch im Feld” war – bis hierhin 40 sek. Rückstand auf den Sieger Valentino Rossi
  • Mit James Toseland und Platz 13 beginnt dann eine traurige Dreiergruppe, die 1.10 min. bis 1.37 min. Rückstand auf Platz 1 herausgefahren hat
  • Colin Edwards sortiert sich hier auf Platz 14 ein – zumindest nicht letzter.
  • Dani Pedrosa – ungewohnt für ihn, für Honda und seine Fans, stellt dann den Letztplatzierten. Die Verletzung scheint ihn doch schwerer zu behindern als erhofft

Valentino Rossi wird von Yamaha in der entsprechenden Pressemitteilung wie folgt zitiert:

“Ich war mir heute sehr sicher, denn seit dem ersten Training am Freitag war mein Motorrad schnell und zusammen mit Jeremy haben wir nach dem Warm-Up eine kleine Änderung an der Gabel vorgenommen, um in einigen Sektionen etwas schneller fahren zu können. Ich verlor am Start eine halbe Sekunde auf Hopkins und Casey war in den ersten Runden unglaublich schnell! Zuerst war ich etwas verwundert, doch nach zwei Runden wusste ich, dass mein Motorrad gut lief und ich schnell genug war, um ihn zu überholen. Ich konnte den Abstand verringern und sah das rote Motorrad vor mir. Es wurde immer größer, als Casey einen Fehler machte. Ich hatte mich schon auf einen harten Kampf eingestellt, doch als ich sah, dass er draußen war, konnte ich es nicht glauben – das machte vieles auf einmal leichter für mich! Ab diesem Zeitpunkt genoss ich das Rennen, meine Bridgestone-Reifen funktionierten bis zum Ende prima und meine M1 fühlte sich gut an. Sicherlich kann ich das nach Caseys Sturz nicht als wirklichen Sieg zählen, aber so ist der Rennsport und ich bin glücklich mit dem Ergebnis. Jetzt haben wir 50 Punkte Vorsprung, was sehr viel ist und ich freue mich auf das nächste Rennen in Misano. Wir wissen, dass 50 Punkte nicht genug sind, vor allem, wenn du Casey im Nacken hast. Jetzt werden wir hier in Brünn noch zwei Tage testen und unter anderem auch elektronische Komponenten ausprobieren, mit denen ich das Gas noch früher aufziehen kann.”

Casey Stoner darf sich jetzt, wenn Rossi auch nur halbwegs seine Form behält und stets ins Ziel kommt, keinen noch so kleinen Fehler erlauben. Eigentlich sind deutliche Siege für ihn und auch etwas Pech für Valentino Rossi die Bedingung für ein spannendes Saisonfinale. Aber da ich niemandem Pech wünsche, könnte das heutige Rennen in Brno/Brünn schon die Vorentscheidung gewesen sein…

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MotoGP Brünn/Brno und der Fight Valentino Rossi vs. Casey Stoner

August 14, 2008

Morgen (15.08.2008) endet die Sommerpause der MotoGP mit dem ersten freien Training in Brünn/Brno (Tschechien). Mit besonders viel Spannung wird natürlich der Zweikampf zwischem dem WM-Führenden Valentino Rossi und dem amtierenden Weltmeister Casey Stoner erwartet. Beide haben sich in Laguna Seca ein begeisterndes Rennen geliefert, wie man es seit Kevin Schwantz vs. Wayne Rainey oder später Mick Doohan selten sehen durfte. Beide kommen nun erholt aus dem Urlaub, beide haben jetzt zu Beginn der zweiten Meisterschaftshälfte hohen Leistungsdruck. Nicht zuletzt wollen beide jetzt Weltmeister werden :-)

Das Ducati Team und Casey Stoner selbst halten sich gewohnt bedeckt, Rossi hat Morgenluft im Titelkampf gewittert und kommuniziert strategisch, streut Informationen ebenso wie “Ansagen”.

Brünn ist eine schnelle Strecke, weniger winkelig als Laguna Seca und bietet aufgrund der hohen Streckenbreite viele Überholmöglichkeiten. Hier wird es für Rossi also ungleich schwerer werden, den Kontrahenten auf dem schnelleren Bike hinter sich zu halten.

Das Leistungslimit scheint auf der Seite der Motormechanik bei aktuellem Stand halbwegs ausgereizt, muss man ja unverändert mit 21l. Sprit für das Rennen auskommen. Im FIAT Yamaha Werksteam setzt man daher die Hoffnungen insbesondere auf eine neue Elektronik, die Fahrbarkeit, Beschleunigungsvorteile und höhere Umdrehungen ermöglichen soll. Am Motorrad selbst sollen kleinere Eingriffe zu mehr Grip am Hinterrad geführt haben. Erste Tests unter Rennbedingungen sollen in Brünn stattfinden, ein Einsatz ist aber bisher erst für Misano anvisiert. Wenn es in Brünn im Test gut läuft, würde ich ja tippen, dass Rossi auf den Einsatz der neuen Teile bestehen würde. MotoGPmatters.com dazu abschliessend:

If the electronics get Rossi within a couple of tenths, they’re likely to be in.

Den Versuch, den Gegner einzuschüchtern bzw. abzulenken, hatte Rossi in der Vergangenheit öfter unternommen. Nur war dies bisher bei Casey Stoner folgenlos geblieben – der Mann geht einfach zur Rennstrecke und spult die schnellsten Runden uhrwerksgleich ab. Der WM-führende Rossi streut aber weiter gezielt markige Sprüche, so führt z.B. motorsport-magazin.com aus:

Dass Stoner nach dem Rennen in den USA etwas ärgerlich war, konnte Rossi nur zu gut verstehen und machte sich deswegen keine weiteren Gedanken mehr. “Das ist in der Vergangenheit auch mir passiert. Wenn er sich das im Fernsehen noch einmal ansieht, wird er auch wissen, dass er das vielleicht nicht so hätte sagen sollen. Ich bin aber bereit, am Sonntag noch so ein Rennen zu fahren.”

Stoner ist hingegen wie immer – wohlerzogen und zurückhaltend:

It’s going to be very hard. For Valentino those seven races are a long time but for us it’s a short time. We always need more races, but we can only do what we can do, and we look forward to the last part of the season.

Auch mit dem Rennen in Laguna Seca hat er augenscheinlich abgeschlossen und relativiert ganz aktuell sogar seine Kritik am Fahrstil von Valentino Rossi. Hatte er nach dem Rennen übertriebene Härte beklagt, wird er nun von autosport.com so zitiert:

All riders react in the way that we do sometimes, I think Valentino can agree with that,” said Stoner. “I think at the time maybe we overreacted.

Gut, dass beide auf Bridgestone Reifen unterwegs sind. Bei einer unterschiedlichen Bereifung hätte sonst in Brünn ggf. nur der Reifen die letzte Entscheidung gefällt. Der neue Asphalt (erst ein paar wenige Monate alt) soll recht eben sein, aber sehr hohen Reifenverschleiss erzeugen.

Prognose: Spannendes Rennen, unbedingt ansehen :-)

Ich bin dann ab dem 22.08.2008 in Brünn und fahre direkt auf dem heiligen Gummi, den die MotoGP dort verteilen wird…

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Casey Stoner, Valentino Rossi, die Psychologie und andere Nebendarsteller

Februar 23, 2008

Die Überraschung über Casey Stoners Sieg in der WM 2007 sollte ja mittlerweile verflogen sein – Zeit, auf die kommende Saison zu schauen. Stoner ist also nicht mehr der als “Rolling Stoner” betitelte Sturzkandidat der Vergangenheit, sondern nun der Mann, den es zu schlagen gilt. Als Weltmeister greift er auf das Privileg der Startnummer 1 zurück und wird vom Jäger zum Gejagten. Eindrucksvoll hatte er ja in der 2007er Saison gezeigt, dass er auch in schwierigen Situationen genug Nervenstärke besitzt, um den einstmals übermächtig erscheinenden Valentino Rossi und Herausforderer Dani Pedrosa in Schach zu halten.

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Jahresrückblick 2007 / Teil 1: Casey Stoner, Valentino Rossi, Alex Barros

Dezember 26, 2007

Das Jahr 2007 neigt sich dem Ende zu, also ein guter Zeitpunkt für einen persönlichen Jahresrückblick auf die für mich spannenden Dinge der abgelaufenden Saison. Hier der erste Teil:

MotoGP I: Der Weltmeister Casey Stoner, der Nebendarsteller Valentino Rossi und andere

jahresrueckblick2007-1_stoner.jpgHätte ich am Anfang der Saison eine Wette abgeschlossen, ich hätte genau so daneben gelegen wie nahezu alle selbsternannten Experten und jeder sonst. Wenngleich Casey Stoner schon in der 250ccm Klasse einen herzerfrischenden Fahrstil und damit jede Menge Talent bewiesen hatte, so war er nun wirklich kein Titelfavorit – zumindest bis zum Beginn der Saison. Mit dem nun gewonnenen Weltmeistertitel sollte sein Beiname “Rolling Stoner” wohl der Vergangenheit angehören. Er hat eindrucksvoll bewiesen, dass er nicht nur schnell ist, sondern präzise wie ein schweizer Uhrwerk arbeiten kann. Fast keine Stürze (und schon gar nicht im Rennen, wenn es um Punkte geht), keine Nervosität im harten Zweikampf mit Valentino Rossi, keine Reaktion auf dessen Psychospiele, denen Max Biaggi und Sete Gibernau niemals etwas entgegen setzen konnten.

jahresrueckblick2007-1_stoner2.jpgHat Valentino Rossi also seinen Meister gefunden? In 2007 sah es stark danach aus. War der 2006er WM-Titel für Nicky Hayden ja oftmals hinter vorgehaltener Hand abgewertet worden, weil Nicky kein “würdiger” Weltmeister sei, so war 2007 alles anders. Hayden hatte wenige Rennen gewonnen und war niemals dominant, ganz im Gegenteil hätte er die Krone beinahe kurz vor Saisonende noch aus der Hand geben müssen. Casey Stoner hingegen schien die Konkurrenz (in erster Linie Dani Pedrosa und Valentino Rossi) fast nach Belieben zu dominieren. Fahrer und Maschine zeigten sich bei jedem Rennen schnell und zuverlässig – so wird man Weltmeister und kann sicher sein, dass einem der Triumph von allen gegönnt wird. Letzteres kann ich auf jeden Fall 100%ig unterschreiben: Casey Stoner ist ein verdienter Weltmeister, schnell wie nichts anderes und dennoch ein bescheiden und nett.

Was mir etwas fehlte war die Spannung wie am Ende der 2006er Saison, aber das kann ja 2008 ganz anders aussehen. Auf jeden Fall hat sich Rossi eine Menge vorgenommen und ein paar andere (u.a. Dani Pedrosa) werden ähnliche Gedanken hegen.

MotoGP II: Renteneintritt Alex Barros

Leider verlässt mit Alex Barros der wohl erfahrenste Pilot die MotoGP. Der Brasilianer blickt zurück auf eine der längsten Karrieren, die der auf höchstem Niveau betriebene Motorsport verzeichnen kann. Bereits 1986 (!) startete Barros in der WM, damals auf einer 80ccm-Maschine. Nach kurzer Zeit folgte der Wechsel in die 500ccm-Klasse, dem Vorläufer der heutigen MotoGP. Anfang der 90er Jahre fuhr Barros dann mit Kevin Schwantz im Team und ging zum Ende des Jahrzehnts zu Honda, wo er von 1999 bis 2005 blieb (unterbrochen von einem Jahr auf Yamaha). 2006 folgte ein kurzer Abstecher in die Superbike-WM, gefolgt von der Rückkehr in die MotoGP beim Ducati Satelliten-Team D’Antin.

jahresrueckblick2007-1_barros.jpg

Ein solches “MotoGP-Urgestein” verdient ohnehin aufgrund seiner Leistungen Respekt – darüber hinaus fand ich immer sehr sympathisch, dass Barros nicht zu den Fahrern gehört, die jedes nicht ganz perfekte Abschneiden auf das Team oder das Motorrad schieben. Er redet nicht so viel, sondern macht/fährt einfach – und das ist ja der Job, für den Jungs bezahlt werden.

Ich wünsche ihm viel Glück & Gesundheit (wobei, was soll schon jemandem passieren, der nach 20 Jahren Motorrad-WM ohne körperliche Gebrechen ausscheidet?):

Dear Alex Barros: Thanks for many thrilling races, thanks for staying with the MotoGP for so long and thanks for always being a great sportsman!

Hier klicken, um die Fortsetzung aufzurufen.

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