Ich sag’s ja immer: Roller fahren macht auch Laune. Und ist nicht uncool.
November 16, 2011
Link: www.vimeo.com
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Bisher hat das noch keinen 100% offiziellen Status, aber es deutet vieles darauf hin, dass Suzuki 2012 nicht in der MotoGP dabei sein wird. Das ist umso bedauerlicher, als das Suzuki Team doch gerade den Anschluß an die Spitze gefunden hatte. Und nun, quasi kurz vor Ende des Tunnels, wird die Notbremse gezogen?
Nach dem, was man sich bisher aus den Quellen GPWeek, Visordown und twowheelsblog zusammensuchen kann, scheint es aber kein Gerücht zu sein. Die Lichter bei Suzuki MotoGP gehen wohl tatsächlich aus.
Suzuki war ja von der DORNA ohnehin schon mehrfach gedrängt worden, seine Teilnahme fix zu machen und die Teambesetzung durchzugeben. Der bisherige Fahrer des 1-Mann-Teams Alvaro Bautista hat ja für 2012 bei San Carlo Honda Gresini unterschrieben und wird also den Platz des verstorbenen Marco Simoncelli einnehmen.
Laut GPWeek habe der Rizla Suzuki Teamchef Paul Denning seinem Team mitgeteilt, dass Suzuki nächstes Jahr nicht in der Königsklasse antreten wird. Es gebe Hoffnung darauf, 2014 mit einem 1000ccm Prototypen zurückzukehren.
Ein Teil des Teams habe bereits Kündigungen erhalten.
Auch die Tatsache, dass Suzuki bei den Valencia Tests ohne ein 1000ccm Bike antrat, passt unter dem neuen Kenntnisstand sehr gut ins traurige Bild.
Schade, sehr schade. Hoffen wir, dass die CRT Bikes das Starterfeld ausreichend auffüllen…
Zum Jahresende soll die Doku “A decade in MotoGP 2002-2012″ herauskommen – und ich bin gerade über den Trailer hierzu gestolpert:
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Als Yamaha Fahrer kommt einem das ja nicht ganz so locker über die Lippen – aber in diesem Falle ist Honda in der Tat Musik für meine Ohren.
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Ach ja: Japaner rocken
Der Emotions-Weltmeister im Serien-Motorradbau Ducati legt endlich nach – und schafft es tatsächlich wieder einmal, nachzulegen und die Design-Ikone Ducati 916 / 996 / 998 vergessen zu machen. Zumindest deuten die ersten Reaktionen beim geneigten „Fachpublikum“ im Rennsport Forum „racing4fun.de“ darauf hin.
„1199 Panigale“ ist also der neue Name, an den man sich gewöhnen muss (nebst 1199 Panigale S und dem Flagschiff 1199 Panigale S Tricolore). Optisch ist das nicht schwer, schließlich ist die Ducati ein absoluter Leckerbissen (siehe Photos – siehe unten).
Es könnte aber nach den Eckdaten eventuell so sein, dass bisher mit überlegenem Material antretenden BMW S1000RR Fahrer erstmal eine Zeit brauchen werden, sich an vorbeiziehende Ducatis zu gewöhnen
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Ducati meldet „ganz bescheiden“:
Die neueste Superbike-Generation von Ducati, die 1199 Panigale, überschreitet die Grenzen alles Bisherigen – im Motorrad-Design wie auch in Sachen Engineering – und gibt gleichzeitig die Richtung für zukünftige Sportbikes vor. Bei der Entwicklung stand das wettbewerbsstarke Umfeld im Rennsport Pate: Ziel war es, die Messlatte auf die höchste Stufe zu legen. Dafür nutzt die 1199 Panigale eine Vielzahl innovativer Lösungen der Sportabteilung Ducati Corse und macht so WM Superbike-Technologie für jedermann zugänglich.
OK, klingt ja vielversprechend. Den stärksten Zweizylinder der Welt soll die Ducati haben, ein Monocoque-Chassis, 195 PS Leistung und ein Trockengewicht von nur 164 kg.
Whow. Ducati vermeldet zwei Rekorde: „Das beste Leistungsgewicht und Drehmoment zu Gewicht-Verhältnis weltweit“. Auch das klingt genau nach dem, was der Rennsport verlangt
Ich habe ja im Gegensatz zu vielen Kollegen ein sehr offenherziges Verhältnis zu elektronischen Fahrhilfen (auch wenn ich selber bisher keine nutze, so ist die heute verfügbare Leistung bei den schnellsten Serienbikes eigentlich kaum noch beherrschbar). Insofern ist auch diese von Ducati gelieferte Aufzählung spannend:
Sport-ABS, Ducati Traction Control (DTC), Ducati Electronic Suspension (DES), Ducati Quick-Shift (DQS), Engine Brake Control (EBC) und Ride-by-Wire (RBW)
– ergänzt durch ein nettes Mausekino, das sogar die Farbe des TFT Displays wechselt, um sie an die Umgebung des Fahrers anzupassen.
Aber wie das immer so ist bei Motorrädern aus Bologna: Eigentlich braucht es kaum mehr als einen Blick auf die Bilder, um sich zu verlieben
…zumindest wenn man der spanischen Website “as.com” (sympathischer Name übrigens
) glauben schenken darf.
Diese schreiben in einer heutigen Newsmeldung, dass der WM-Zweite Marc Márquez wohl aller Vorraussicht nach in Valencia nicht starten können wird.
Wenn meine sehr überschaubaren Spanischkenntnisse mich nicht täuschen, schreibt man sinngemäß, dass eine Besserung der Sehkraft über Nacht passieren könnte und Márquez daher zumindest nach Valencia reist.
Wenn sich aber keine überraschende Änderung einstellt, wäre Stefan Bradl Weltmeister – und auch wenn er sicher lieber im Kampf den Titel holen würde, so wäre das Ergebnis gleichwohl unfassbar schön für den deutschen Motorrad-Rennsport. Dieser ist ja nun viele Jahre nicht wirklich erfolgsverwöhnt. Als ich angefangen habe, mich dafür zu interessieren, waren noch ein paar der alten amerikanischen Helden dabei – aber dann kam schnell die Zeit, wo man die Motorrad-WM für eine italienisch-spanische Meisterschaft halten musste.
Wünschen wir Marc Márquez eine schnelle und vollständige Genesung – und hoffen wir, dass er sich bis nach dem Rennen schonen will/muss und Stefan den verdienten Titel nach Deutschland holt
Update (04.11.2011, 11:45 Uhr):
Marc Márquez hatte sich ja noch ein kleines Hintertürchen offen gelassen und signalisiert, dass er, wenn auch sehr unwahrscheinlich, eventuell doch antreten könnte. Die Voraussetzung hierfür war wohl das Stattfinden eines medizinischen Wunders, aber zumindest hatte der Spanier es noch nicht ausgeschlossen.
Soeben meldet motorsport-magazin.com, dass Márquez nun definitiv nicht dabei sein wird und somit Stefan Bradl Moto2 Weltmeister ist! Als Quelle wird das Repsol Team angegeben, hoffen wir, dass es dabei bleibt.
Lieber Stefan, herzlichen Glückwunsch! Du machst viele Motorsportfans sehr stolz und hast uns gezeigt, dass es kein Naturgesetz ist, dass nur Spanier oder Italiener Weltmeister werden können
Danke dafür!
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